Nachdem sich momentan relativ viel tut, und ich übers Wochenende nicht im Lande bin, nur ein paar kurze Gedankengänge, es sei mir deshalb etwaige Vereinfachungen verziehen:
- Heute ging ja der G-20 Gipfel zu Ende. Dass sich die dortigen RegierungschefInnen dazu entschlossen haben Billionen Dollar in die Wirtschaft zu pumpen, ist ja mittlerweile nix neues mehr. Die Gegenproteste in der Londoner City waren da schon eherbemerkenswert. Nun kann mensch immer drüber diskutieren wieviel politische Ambitionen hinter solchen Riots stecken: Banken zu übernehmen ist auf jeden Fall recht nett. Klar zeugt dies nicht von großartigen einheitlichen Konzepten um den Kapitalismus zu beenden, aber es geht ja auch darum Protest sichtbar zu machen.
- Wenn ich schon bei Riots bin: Morgen beginnt der Nato-60-Jahrs-Geburtstags-gipfel. Nachdem die Nato eine kriegstreibende Organisation, die Krieg zum Mittel der Politik macht und Länder in die Abhängigkeit des Westens bombt(e), ist dies eher ein Grund zum Demonstrieren als zum Feiern. In Straßbourg, wo der Gipfel unter Anderem stattfindet, haben an die 800 DemonstrantInnen unter Anderem Bushaltestellen zerstört. Wie dies politisch einzuordnen ist, ist mir noch nicht ganz klar.
- Julius Meinl V.(ausgeschrieben: der Fünfte) wurde gestern vorerst in U-Haft genommen, und hinterlegte heute bereits eine Kaution von 100.000.0(ausgeschrieben: Hundert Millionen) €, das Geld kam Übrigens aus dem sympatischen Liechtenstein. Im wird unter Anderem Untreue und schwerer Betrug vorgeworfen. Das sower derart schnell in U-Haft genommen wird, stellt möglicherweise einen Paradigmenwechsel dar.
- Auch die NPD dürfte mit ihren Finanzen nicht immer ganz zimperlich umgesprungen sein. Vielleicht müssen sie deshalb an die 2,2 Millionen Euro Strafzahlungen leisten. Für die rechtsextreme Partei würde dies wohl den finanziellen Ruin bedeuten. Außerdem steht am Wochenende der NPD-Parteitag an und vor lauter Flügelkämpfen wird eben dieser, die Situatuation der NPD eher negativ beeinflussen. Und das ist gut so.
Und aus momentaner romantischer Stimmungslage, und einem heiteren Anfall von Optimismus, der sich durch meinen ganzen Post zieht: Die letzte Schlacht gewinnen wir


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