Achse Berlin-Wien, oder rechtsrechte InnenministerInnen unter sich
Mizzi Fekter profiliert sich dieser Tage einmal mehr. Nachdem sich die kühne Innenministerin bereits gegen Rehleinaugen ressistent erwiesen hat, beweist sie das selbige mit Intelligenz mehr und mehr.
“Die Einbrecher machen sich hier wie die Heuschrecken über uns her.” so die eiserne Lady im Interview mit der Presse, dass die Anzahl der Anzeigen in Österreich rückläufig sind stört da relativ wenig. Konkrete Konzepte gegen solche Plagen gibt’s dann auch noch von Maria-”Da die Eiserne Lady Margaret Thatcher eine sehr erfolgreiche Politikerin war, empfinde ich das nicht als Schimpfwort”-Fekter: Wenn einE TäterIn nicht festgenommen werden kann, ohne Verfahren natürlich, wird zuerst von ihm/ihr ein Kaution abverlangt. Sollte der/die TäterIn diese nicht zahlen wird damit begonnen seine/ihre Wertgegenstände zu versteigern. Sollte diese Person aus unerfindlichen Gründen unschuldig sein gibt’s im Übrigen das Geld zurück. Bürokratisch natürlich ein Null-Aufwand, und obendrein recht praktisch, wenn mensch dann ohne Auto da steht, ob schuldig oder nicht ist ja in heutigen Zeiten höchstens eine Frage für linkslinke Gutmenschen.
Ähnliche Finesse zeigt in den letzten paar Jahren auch der deutsche Innenminister und BürgerInnenrechtler Wolfgang “Bundestrojaner” Schäuble. Von der Unschuldsvermutung hat der sich schon lang distanziert. Auch Guantanamo ist jetzt nicht so wild. Profilieren tut sich der neuerdings auch durch das Zensieren von unliebsamen Internetseiten unter dem Deckmantel von kinderpornografischen Inhalten.
Offensichtlich sind Blödheit und/oder Verkennung von rechtsstaatlichen Prinzipien die wichtigste Attribute um InnenministerIn zu werden(vgl. in Österreich Schlögel, Karl und Strasser, Ernst). Vernünftige Kriminalitätsbekämpfung ist das was die oben erwähnten Damen und Herren betreiben/betrieben natürlich nicht, Mauern an den Grenzen zu bauen wäre da deutlich durchdachter. Geben wir dem Schäuble einfach noch ein, zwei Jahre…

