… hier ein Bild über das ich im Netz gestolpert bin:
Nun bin ich nicht unbedingt der Meinung, dass Religionsunterricht Betrug ist, weil es keinen Gott gibt, sondern weil er ein Vehikel der religiösen Einmischung in staatliche Angelegenheiten ist(ich halte die Existenz von Gottheiten trotzdem für sehr sehr unwahrscheinlich), aber auch dieses Bild ist ein Indiz für den “neuen atheistischen Mut”. Coole Sache eigentlich.
Auf britischen Busen finden sich seit neuestem recht ähnliche Aufkleber. Ursprung fand das ganze darin, dass die britische Journalistin Ariane Sherine in einem Londoner Bus ein Bibelzitat sah, dass für eine christliche Homepage warb. Daraufhin schrieb sie im Guardian mehr oder weniger einen Aufruf an AtheistInnen zu spenden um eine “much needed atheist London bus ad” zu kreiieren.
Und es kam Geld zusammen. Soviel Geld sogar dass in Britannien jetzt 900 Busse mit dem Slogan” There is probably no god. Now stop worrying and (enjoy) your life” durch die Gegend fahren. In anderen europäischen Ländern sind ähnliche Kampagnen geplant, ein mediales Echo gibt es ebenfalls schon. Das sind doch zur Abwechslung mal gute Nachrichten.
“Die schlechte Nachricht ist, dass es Gott nicht gibt. Die gute Nachricht ist, dass du ihn nicht brauchst”,
soll im Übrigen aber 4. Februar auf Bussen in Genua stehen.

